Bullenbesuch im FrauenLesbenTrans Haus

[english below]

Am Freitag den 9. Dezember um ca. 06.10h, haben 12 Bullen der Einheit 32200 das FrauenLesbenTrans Haus der Brunnenstr. 7 durchsucht. Wir wissen nicht, wie sie hineingekommen sind, aber wir wurden von aggressiven Männern und Taschenlampen in unseren Gesichtern geweckt. Sie sind in jede Wohnung und jedes Zimmer, mit nichts mehr als einem Vorführungsbefehl. Dabei wurde unsere Privatsphäre und Integrität verletzt. Scheinbar waren sie auf der Suche nach einer trans Schwester of Color, dabei haben sie es sich nicht nehmen lassen die Möglichkeit zu nutzen ihre Macht gegen uns alle zu demonstrieren. Ihr aggressives und gewaltvolles Eindringen in das Zuhause von Genoss:innen ist nichts neues für uns, aber jede Hausdurchsuchung bei linksradikalen, antifaschistischen und feministischen Projekte ist eine Form politischer Repression und muss als solche benannt werden. Herr Biesenthal und deine Kameraden, ihr macht uns keine Angst. In Solidartät mit allen Hausprojekten!


On Friday the 9th of December at approx. 6:10am, 12 cops of the unit 32200 raided the WomenLesbianTrans-House of Brunnenstr. 7. We don’t know how they got in, we just remember aggressiv men and flashlights in our faces waking us up. They came into every flat, every room, with nothing more than a Vorführungsbefehl (writ of body attachment) – violating our privacy and integrity. Apparently they were looking for one trans sister of color, and didn’t hesitate to use this opportunity as a show of force against us all. Their aggressive and violent entering of our homes is not new to us, but every raid against radical left, anti-fascist and feminist projects is a form of political repression and should be named as such. Mr. Biesenthal you and your Kameraden, you don’t scare us. In solidarity with all house projects!