Das ist immer noch unser Haus!

25 Jahre Räumung der Mainzer Straße

Nach dem Mauerfall wurden in Ostberlin weit über 120 Häuser besetzt. Nur wenige von ihnen gibt es heute noch. Was ist von ihrem politischen Anspruch geblieben?

Mainzer Straße, Herbst 1990: Boulevard der Hausbesetzer. Verschmutzte, bröckelnde Häuserfassaden. Bunt bemalte Fensterrahmen, an denen Transparente hängen. Darauf steht ­“Anarchie statt Deutschland“ oder „Die Häuser denen, die drin wohnen“. Die Mainzer Straße, sie steht für etwas: für Unzufriedenheit, für das Neu- und Andersmachen nach dem Mauerfall. Für die Zuversicht, dass die Welt nicht bleiben muss, wie sie ist. Und für das Bewusstsein, dass man sie selbst zu ändern hat. Das ist der Geist dieser Straße.

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ND: Keine Mieterhöhung für Brunnen 7

Landgericht entscheidet für Bewohner eines Hausprojekts und bestätigt Urteil vom März

Bei Streitigkeiten um Mieterhöhungen für ein Hausprojekt in der Berliner Brunnenstraße haben die Bewohner einen weiteren Erfolg erzielt. Nun gab auch das Landgericht einer Mieterin recht, die sich wehrte.

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Berlinonline: Brunnenstraße 6/7 freut sich über 25 weitere Jahre ohne Mieterhöhung

Zum 25. Jahrestag der Besetzung der Brunnenstraße 6/7 hat das Landgericht Mitte eine Klage der Vermieter auf Mieterhöhung endgültig abgewiesen.

Zuletzt hatte es Verhandlungen im Amtsgericht Mitte gegeben, das die Klage der Vermieter auf Mieterhöhung zurückgewiesen hatte. Das Landgericht Mitte ließ es gar nicht erst zur Verhandlung kommen und teilte dem Vermieter schriftlich mit: „Die Kammer beabsichtigt, die Klage als offensichtlich unbegründet zurückzuweisen.“

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ARD: Keine Mieterhöhungen in der Brunnenstraße

04.03.2015 | 01:55 Min. | Verfügbar bis 12.03.2015 | Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg

Das Haus in der Brunnenstraße 6/7 ist eines der letzten alternativen Wohnprojekte Mitte. Mit dem neuen Eigentümer wurden Ende der 90er Jahre Verträge ausgehandelt, die den Bewohnern Sicherheit bieten sollten. Nun wollte die Hausverwaltung die Mieten erhöhen – und scheiterte.

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taz: Gewonnen in der ersten Instanz

Großer Jubel: Keine Mieterhöhungen im Hausprojekt Brunnenstraße 7 in Mitte

Um 11 Uhr knallten am Mittwoch die Sektkorken vor dem Amtsgericht Mitte in der Littenstraße. Die BewohnerInnen des Hausprojekts Brunnenstraße 7 und ihre UnterstützerInnen hatten auch Grund, zu feiern. Eben wurde ihnen von der Richterin bestätigt, dass ein Satz in ihrem im Jahr 2000 am Runden Tisch ausgehandelten Vertrag weiterhin Gültigkeit hat, in dem es heißt. „Weitere Mieterhöhungen sind ausgeschlossen“.

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Die Welt: „Brunnendorf“ kann bleiben

Die Bewohner der Brunnenstraße 6/7 wehren sich vor Gericht gegen eine Mieterhöhung. Mit Erfolg

Als die Richterin zu Beginn der Verhandlung in Saal 2804 um Ruhe bittet, ist bereits kein Laut mehr zu hören. Die Anspannung hat alle Gespräche verstummen lassen. Etwa 50 junge Menschen sitzen am Mittwochmorgen im Verhandlungssaal des Amtsgerichts Mitte. Nicht auf Stühlen, davon gibt es nur eine Handvoll, sondern auf dem Teppichboden. Erwartungsvoll blicken sie zur Richterin.

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Berliner Morgenpost: Das „Brunnendorf“ bleibt

„Mieterhöhungen ausgeschlossen“ – Das „Brunnendorf“ bleibt

Nach langen Debatten und einem runden Tisch haben Hausbesetzer im Jahr 2000 neue Mietverträge für die Brunnenstraße 6/7 bekommen. Nun wehrten sie sich gegen Mieterhöhungen – erfolgreich.

Als die Richterin zu Beginn der Verhandlung in Saal 2804 um Ruhe bittet, ist bereits kein Laut mehr zu hören. Die Anspannung hat alle Gespräche verstummen lassen. Etwa 50 junge Menschen sitzen am Mittwochmorgen im Verhandlungssaal des Amtsgerichts Mitte. Nicht auf Stühlen, davon gibt es nur eine Handvoll, sondern auf dem Teppichboden.

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rbb online & Abendschau Bericht

Hausprojekt kämpft erfolgreich gegen Mieterhöhung

rbb abendschau ezb„Miethaie ins Klo, unser Brunnen bleibt dreckig!“

Die Brunnenstraße 7 ist eines der größten alternativen Hausprojekte in Berlin, knapp 100 Menschen leben dort. Jetzt hat das Amtsgericht entschieden: Die Eigentümer dürfen die Mieten nicht erhöhen. Für die Bewohner ging es bei dem Prozess um die Zukunft ihres Zuhauses, aber nicht nur. Hanna Metzen hat sie vor Gericht begleitet.

Der kleine Saal 2804 im Amtsgericht ist so voll, dass der Wachmann keinen mehr hereinlässt. „Aber wir sind die Öffentlichkeit!“, empört sich eine Handvoll Menschen, die noch vor der Tür steht. „Ist schon genug Öffentlichkeit da“, entgegnet der Wachmann nur.

Verwaltung klagt gegen einzelne Bewohnerin

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FluxFM: Telefoninterview mit einem Bewohner der Brunnen

Am 04.03. gab es noch mal ein kurzes update auf FluxFM

Nach dem erfolgreichen Tag vor Gericht und drinnen im Gerichtssaal, ist Banner auf die Couch legen längst nicht angesagt …

„in drei Wochen wird die Richterin das Urteil verkünden … wir gucken jetzt mal, was die Gegenseite dann macht, dass müssen wir jetzt abwarten und entspannen uns insoweit mit anderen politischen Kämpfen, die auch noch anstehen in nächster Zeit. Am Wochenende sind wir beim internationalen Frauenkampftag am 8. März natürlich auf der Straße und am 18. März gehts dann nach Frankfurt, um [gegen] die Verarmungspolitik von EZB und Troika [auf die Straße zu gehen], um darauf aufmerksam zu machen, dass das nicht nur ein berlinweites, sondern auch europa- und weltweites Thema ist…“

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