rbb: Keine Mieterhöhung in der Brunnenstraße 7

Gerichtsurteil im Prozess um Hausprojekt

Die Mieten für das Hausprojekt in der Brunnenstraße werden nicht erhöht – das hat das Amtsgericht Mitte am Mittwoch entschieden. Die Wohnungsverwaltung wollte die Sätze anheben, die im Jahr 2000 zusammen mit der Stadt ausgehandelt worden waren. Begleitet wurde der Prozess von Protesten gegen Gentrifizierung.

Das Hausprojekt in der Brunnenstraße 6/7 hat in erster Instanz gegen die Grundstücksverwaltung Gawehn gewonnen. Die Vermieter-Partei hatte auf Mieterhöhungen geklagt, nachdem eine langjährige Staffelmiete ausgelaufen war. Im Mietvertrag aus dem Jahr 2000 seien jedoch weitere Mieterhöhungen ausgeschlossen worden, begründete die Richterin ihr Urteil. Diese Formulierung sei eindeutig.

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FluxFM: Radio Interview mit 2 Bewohner_innen der Brunnen

Am 25.02. gab es um 17:10 ein Live-Interview auf FluxFM

In der Brunnenstraße findet sich eines der größten Hausprojekte Europas – Noch! Denn die Miete soll erhöht werden. Die BewohnerInnen müssen sich ab nächster Woche vor dem Amtsgericht Mitte verteidigen. Wir möchten die ganze Geschichte dahinter hören und haben 2 der HausbewohnerInnen eingeladen.

ganzes Interview

taz: Das Erbe der Nachwendezeit erhalten

Hausprojekt – Die MieterInnen der Brunnenstraße 6/7 in Mitte kämpfen um neue, langfristige Verträge

Eines der letzten großen Hausprojekt aus der Nachwendezeit kämpft um seine Zukunft. „Wir bleiben alle – gegen Zwangsräumung und Vertreibung“: Solche Aufrufe kann man derzeit an den Wänden zum Eingang der Brunnenstraße 6/7 lesen. Seit einigen Wochen mobilisiert der „Verein zur Erhaltung der Brunnenstr. 6/7″ in eigener Sache: Es drohe eine kalte Räumung des Hausprojekts, hieß es kürzlich in einer Pressemitteilung des Vereins.

Grund ist ein Schreiben, der Eigentümerfirma Gawehn Grundstücks GmbH, in dem den BewohnerInnen zum 1. Mai Mieterhöhungen von 15 Prozent angekündigt worden wurden. Der Gebäudekomplex war bereits im Jahr 1990 besetzt worden. Am runden Tisch wurden damals sehr günstige Mieten ausgehandelt. Doch der Vertrag ist nun ausgelaufen.

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Neues Deutschland: Brunnen 6/7 ist bedroht

Eigentümer verlangt von den Bewohnern des Hausprojekts in Mitte 15 Prozent mehr Miete

Es ist so etwas wie die letzte Trutzburg in der fast vollständig durchgentrifizierten Rosenthaler Vorstadt in Mitte: Doch jetzt soll auch das alternative Hausprojekt Brunnenstraße 6/7 weichen.
Das Plakat fällt auf. »Wir bleiben alle – gegen Zwangsräumung und Vertreibung« lautet der Slogan. Solche Aufrufe zu Protesten und Veranstaltungen gegen die Vertreibung von Mietern aus den Innenstadtteilen hängen zahlreich an den Wänden zum Eingang des alternativen Hausprojektes Brunnenstraße 6/7 in Mitte.
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