Mieterhöhungen sind keine Selbstverständlichkeit

9. Pressemitteilung vom 24.09.2015

Widerstand zahlt sich aus – Landgericht folgt ohne Verhandlung der Mieter_innen-Argumentation auf ganzer Linie

Im Hausprojekt Brunnenstr. 6/7 sind „Mieterhöhungen ausgeschlossen“. Ohne Wenn und Aber.

So steht es in den Mietverträgen der 80-90 Bewohner_innen, und so ist auch die Auslegung des Landgerichts in zweiter Instanz. Am 17.9.2015 erging der Beschluss, die Berufung des Vermieters abzuweisen und damit die Klage auf Zustimmung zur Mieterhöhung endgültig abzulehnen. „Wir haben mit unserer Auffassung 100% Recht bekommen. Zusammenhalten und zusammen kämpfen lohnt sich!“ sagte eine Vertreterin des Projekts in einer ersten Reaktion.

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Überwältigender Erfolg für die Brunnen 6/7! – Landgericht will Berufung als „offensichtlich unbegründet“ zurückweisen

8. Pressemitteilung vom 27.08.2015

Feierstimmung in der Brunnenstr. 6/7: „Weitere Mieterhöhungen sind ausgeschlossen“. In einem wegweisenden Verfahren hatten erst das Amtsgericht Mitte, jetzt das Landgericht Berlin „kurzen Prozess“ gemacht. Letzteres ließ es gar nicht erst zur Verhandlung kommen und teilte dem Vermieter schriftlich mit: „Die Kammer beabsichtigt, die Klage als offensichtlich unbegründet zurückzuweisen.“ Ein schönes Geburtstagsgeschenk zum 25. Jahrestag der Besetzung.

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„Keine Mieterhöhungen in der Brunnenstraße!”

 7. Pressemitteilung vom 04.03.2015

Kundgebung FröscheDas Jubiläumsjahr für zahlreiche Hausprojekte in Berlin, die dieses Jahr ihr 25 jähriges Bestehen feiern, fängt gut an: Bei der heutigen Verhandlung der Mieterhöhungsklage gegen eine der Bewohner_innen der Brunnenstr. 7 hat sich die vorsitzende Richterin auf die Seite der Bewohner_innen gestellt. Die Bewohner_innen kommentierten: „Der heutige Tag zeigt: Es lohnt sich, sich zu organisieren und kollektiv soziale Kämpfe zu führen. Die über 100 Teilnehmer_innen an Verhandlung und Kundgebung zeigen einmal mehr: Mietkämpfe sind kein privates und kein vereinzeltes Problem. Wir freuen uns über die breite Solidarität und auf weitere gemeinsame Kämpfe für eine Stadt für alle.“

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“Weitere Mieterhöhungen sind ausgeschlossen” Einladung zur Prozessbeobachtung

6. Pressemitteilung vom 23.02.2015

Am 04.03.2015 beginnt die erste Gerichtsverhandlung um Mieterhöhungen für die Brunnenstraße 6/7. Damit steht der Erhalt eines der größten politischen Hausprojekte Europas auf dem Spiel.

Die Bewohner_innen hatten sich intensiv um eine langfristige Lösung für das Projekt auf dem Verhandlungsweg bemüht, jedoch brach der Eigentümer unvermittelt die bis dahin konstruktiven Gespräche ab und zwingt die Bewohner_innen nun vor Gericht.

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Einladung zur Demonstration

5. Pressemitteilung vom 28.11.2014

Plakat DemoDemo „Ein Herz für linke Terrornester!“ am 28. November 2014
Auftaktkundgebung um 17 Uhr an der Ecke Kastanienallee/Oderberger Straße

Hiermit möchten wir Sie einladen zur Berichterstattung über unsere Demonstration am 28. November 2014
Die Hausprojekte in der Linienstraße 206 und in der Brunnenstraße 6/7 sind Teil der linksradikalen Infrastruktur in dieser Stadt. Im Berliner Osten haben sie gemeinsam mit vielen anderen Anfang der 1990er Jahre Häuser besetzt, nicht-kommerzielle Orte geschaffen und sich aktiv eingemischt gegen Mietsteigerungen, Verdrängung, Olympia oder Neonazis.
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Brunnen 6/7: Hausverwaltung zerstört den Runden Tisch – Unterstützer_innen protestieren

4. Pressemitteilung vom 31.07.2014

aktion_steglitzMit Topfdeckeln, Tröten und Trillerpfeifen sowie zahlreichen Schildern und Sprechblasen brachten heute (Donnerstag, 31.7.) am Vormittag ca. 20 Freund_innen und Unterstützer_innen des Vereins zum Erhalt der Brunnenstr. 6/7 in der Peter-Vischer-Straße in Friedenau ihren Protest gegen den Wortbruch der Hausverwaltung Gawehn in Sachen Mieterhöhung zum Ausdruck. ••••••••••••••••••••••••••••• weiterlesen

Mieterhöhungen sind nicht sozialverträglich

3. Pressemitteilung vom 23.06.2014

Heute haben sich die Bewohner_innen des Hausprojektes Brunnenstraße 6/7 zur zweiten Verhandlungsrunde mit der G. Gawehn Grundstücksverwaltungs GmbH getroffen. Zahlreiche Vertreter_innen befreundeter Projekte hatten sich mit Transparenten vor dem Verhandlungsort im Rathaus Mitte eingefunden.

Die Bewohner_innen erklären zum Verhandlungsstand:
„Wir haben uns nur mit großen Bauchschmerzen darauf eingelassen, überhaupt über Mieterhöhungen zu reden, und haben heute ein konkretes Angebot vorgelegt. Für uns geht es um wirklich langfristige Lösungen, mit denen unser Projekt als Alternativentwurf zu Kapitalinteressen und Verwertungslogik weiter bestehen bleiben kann. Das Gegenangebot der Hausverwaltung ist allerdings immer noch inakzeptabel, vor allem in der Frage der Laufzeit einer möglichen neuen Vereinbarung.

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Langzeitperspektive im Mietenkampf um die Brunnen 6/7

Erste Gesprächsrunde mit der Hausverwaltung am 11.06.

Im Mieterhöhungsstreit der Brunnenstr. 6/7 hat ein erstes Gespräch zwischen der Hausverwaltung Gawehn und den Bewohner_innen des Hausprojekts stattgefunden. Dabei hat es zunächst keine Einigung gegeben. Beide Seiten wollen nach einer zweiten internen Beratungsphase erneut zusammen kommen.

Am 11.06.2014 trafen wir uns mit rund 50 Bewohner_innen der Brunnenstraße und unseren Anwält_innen zu einer ersten Gesprächsrunde mit der Vertretung der Hausverwaltung, Uwe Heiland. Dieses erste Zusammentreffen haben wir mit einer Videopräsentation von 24 Jahren Hausgeschichte der Brunnenstraße eingeleitet. Unterschiedliche Bewohner_innen berichteten anschließend, was es für sie bedeutet, in einem politischen Hausprojekt in Berlin Mitte kollektiv zusammen zu wohnen.

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Mietenkampf in Mitte

2. Pressemitteilung vom 20.05.2014

Die Brunnenstraße 6/7 wehrt sich gegen ein Ende ihrer Geschichte

Nachdem die Mieterhöhungsschreiben für die Brunnenstraße 6/7 bekannt wurden und sich die Hausbewohner_innen mit einer „Kampfansage“ öffentlich zu Wort gemeldet haben, scheint nun Bewegung in die Sache zu kommen. Die Grundstücksverwaltung Gawehn, vertreten durch Uwe Heiland, hat sich zu einem ersten Gespräch bereit erklärt. Dort muss zunächst geklärt werden,
ob die Mietsteigerung grundsätzlich verhandelbar ist. Denn für die Bewohner_innen der Brunnenstraße sind die Erhöhungen nicht nachvollziehbar.

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