Das ist immer noch unser Haus!

25 Jahre Räumung der Mainzer Straße

Nach dem Mauerfall wurden in Ostberlin weit über 120 Häuser besetzt. Nur wenige von ihnen gibt es heute noch. Was ist von ihrem politischen Anspruch geblieben?

Mainzer Straße, Herbst 1990: Boulevard der Hausbesetzer. Verschmutzte, bröckelnde Häuserfassaden. Bunt bemalte Fensterrahmen, an denen Transparente hängen. Darauf steht ­“Anarchie statt Deutschland“ oder „Die Häuser denen, die drin wohnen“. Die Mainzer Straße, sie steht für etwas: für Unzufriedenheit, für das Neu- und Andersmachen nach dem Mauerfall. Für die Zuversicht, dass die Welt nicht bleiben muss, wie sie ist. Und für das Bewusstsein, dass man sie selbst zu ändern hat. Das ist der Geist dieser Straße.

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