Vermieter: Was geht mich mein leeres Geschwätz von gestern an….

Hoffest_2014Pünktlich zu unserem Hoffest in diesem Jahr unter dem Motto: „Mieterhöhung du alte Scheiße! Unser Brunnen bleibt dreckig!“ erreichte uns wieder mal eine überraschende Nachricht von der Hausbesitzerfamilie Gawehn. In überfreundlichem Ton wurde uns mitgeteilt, dass die Besitzer es nun doch vorziehen, eine Klage auf Mieterhöhung einzureichen, „um die Rechtslage zu klären“. Das zugesagte neue Angebot aus der 2. Verhandlungsrunde ist dagegen noch nicht eingetroffen.Es ist ja nicht so, dass unser Vertrauen in das Wort eines Vermieters besonders hoch ist, aber das ist dennoch ein krasser Vertrauensbruch. Hatte doch der auf Seiten des Besitzers verhandelnde Uwe Heiland in beiden Treffen betont, dass sie „wirklich gerne“ auf eine gerichtliche Einigung verzichten. Und nicht nur das, in der 2. Verhandlungsrunde im Rathaus Mitte gab es zudem eine eindeutige mündliche Zusage, dass keine Klagen eingereicht werden, solange wir am Verhandlungstisch sitzen. Wir haben diesen Tisch bisher nicht verlassen, die Ansage können wir also nur so interpretieren, dass die Eigentümer meinen, wir treffen uns da zum Kaffeekränzchen anstatt zu ernsthaften Vereinbarungen. Das sehen wir anders!

Wir wollten gerne auf mühselige Gerichtsprozesse verzichten, auch weil wir die Verhandlungen in einem politischen Kontext von Stadtentwicklung sehen und die Zukunft des Hausprojektes nicht von Gerichtsentscheidungen abhängig machen wollten. Jetzt aber sagen wir: Die Brunnen hat rund 60 Mietverträge, dann mal los, Gawehn! Eine sogenannte Musterklage kann die Vermieterfamilie vergessen.

Wir haben Gawehn aufgefordert, diese unverschämte Ansage zurückzunehmen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Wenn die Eigentümer dennoch klagen wollen: Wir können auch anders!